Benedikt XVI. über seine Schriften: "Wer wird das alles lesen?"
"Als Präfekt der Glaubenskongregation hat er für das römische Lehramt Maßstäbe von höchster Sorgfalt, intellektueller Präzision und Unbestechlichkeit gesetzt."
Und: "Während seines Pontifikats war er einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri."
Und weiter: "Er hat uns ein immenses theologisches Vermächtnis von außergewöhnlicher Qualität hinterlassen und wurde zu Recht als einer der großen katholischen Intellektuellen unserer Zeit anerkannt."
Für den Schreiber, nicht für den Leser
Als Kardinal Müller Papst Benedikt XVI. den ersten Band der Opera Omnia überreichte, erklärte er, dass das Projekt schließlich 16 Bände mit einem geschätzten Umfang von 25.000-30.000 Seiten umfassen würde.
Kardinal Müller erinnert sich:
"Anstatt stolz auf ein solch monumentales intellektuelles Werk zu sein, sagte er zu mir und nannte mich beim Namen: 'Gerhard, wer soll das alles lesen?'
Etwas verlegen antwortete ich: 'Heiliger Vater, ich weiß es nicht - aber ich kenne die Person, die das alles geschrieben hat.'"
Die Kirche ist keine NGO
In seiner Predigt ging Kardinal Müller dann auf das Wesen der Kirche selbst ein: "Sie ist keine von Menschen geschaffene Organisation mit einem großartigen ethischen oder sozialen Programm - eine NGO sozusagen. Die Kirche Christi ist eine Gemeinschaft Seiner Jünger, die von sich sagen und sich vor der Welt bekennen: Wir haben seine Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit wie die des einzigen Sohnes des Vaters, voller Gnade und Wahrheit."
Heiligsprechung
Abschließend erklärte Kardinal Müller, dass Joseph Ratzinger "nicht weit von uns entfernt ist, denn unsere irdische Liturgie entspricht der himmlischen Liturgie, in der er mit uns in der Anbetung und Verherrlichung Gottes vereint ist."
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