00:15
Fahrer von Ars

Die nächste DDR-Verliebte

141,9K
charlemagne

Umfrage: Neue Wagenknecht-Partei käme auf 14 Prozent

Maximilian Schmitt

Was soll das, meine Liebe, die Verwaltungsstrukturen,- denn von Regierungen konnte und kann man nicht reden -, waren und sind in beiden Fällen statthalterische Staatssurogate nach Besatzungsrecht. Den Siegermächten fiel es nur irgendwann ein, die Verwaltungsstrukturen zu vereinigen, wobei die Sowjetunion übervorteilt wurde. Auch die innerdeutsche Grenze war nach Besatzungsrecht vollkommen im Rahmen des Völkerrechts, weil es einer Besatzungsmacht einfiel ihren Teil des Kuchens abzuriegeln, nachdem man Stalins Neutralitätsofferte im Westen ausschlug. Der Kriegszustand besteht ja heute noch; es gibt nur Waffenstillstand. Jeder Todesschuß am Grenzzaun war völkerrechtlich so zu erklären. Auch im Westen gab es nie eine Demokratie, sondern nur Trockenübungen in Sachen Demokratie zur Demokratieerziehung. Zu nichts anderem dienten die Wahlen. Den sogenannten Bundesbürgern, denen man auch heute aus nichtigen Gründen den Staatsbürgerschaftsausweis vorzuenthalten bemüht ist, haben als reinen Passierschein für ihre Besatzungszone einen Personalausweis. Den westlichen Besatzern steht zu, darüber zu entscheiden, wer sich hier aufhalten darf und deren Zahl legen sie auch fest. Den BRD-Bürgern (denn das sind sie, sie werden ja nicht als Deutsche anerkannt) hätte es nach dem Gutdünken der Westmächte jederzeit so dreckig gehen können, wie den Menschen in Südkorea unter dem Diktator Park-Chung-Hee, oder in der Nationalrepublik China (später Taiwan), wo die Menschen 50 Jahre im Ausnahmezustand lebten, oder wie den Südvietnamesen unter der US-Marionette Thieu, nachdem die Amis den katholischen Präsidenten ermordet hatten. Die Verwaltungsstruktur der BRD verwaltet treuhänderisch eine Besatzungszone und die Koalition de Siegermächte nennt sich ja UNO. Die Russen sind unfair uns vorzuwerfen, wir wären wieder auf der falschen Seite de Geschichte. Die Deutschen werden nicht gefragt. Dazu hat die Sowjetunion genauso beigetragen, wie die Westmächte.

Manfred Meyer

Frau Wagenknecht ist meiner Meinung nach eine Stalinistin!!

Fahrer von Ars

Sie sagte mal, sie sei bekennende Marxistin und ihr Vorbild scheint, was man schon von der Haarpracht her ahnen kann, Rosa Luxemburg zu sein.

Tina 13

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!

Boni

De facto eine Ein-Personen-Partei. So wie bei Geert Wilders.

Eugenia-Sarto

Trotz allem Chaos, das wir haben, würde ich nie in der DDR wohnen wollen. Bei uns sind noch Änderungen möglich.

Bethlehem 2014

Die waren in der "DDR" - OFFENSICHTLICH! - doch auch möglich: zumindest 1989...

Fahrer von Ars

@Bethlehem 2014 Finden Sie Ihren Kommentar nicht peinlich?

Bethlehem 2014

@Fahrer von Ars Wieso sollte das peinlich sein - das ist doch geschichtlich bewiesen! Und noch immer gilt: "contra factum non valet argumentum." - Ich denke, Eugenia-Sarto wird das schon richtig verstanden haben...

BluePepper

Ich glaube, am meisten ist sie in sich selbst verliebt. Wie kann man es sonst anders erklären, dass sie die von ihr neu gegründete Partei nach sich selbst benennt?!

viatorem

Weil sie die alleinige Verantwortung trägt ?

charlemagne

Da war Wagenknecht noch um einiges jünger....

Fahrer von Ars

und jüngere Leute sprechen noch eher die Wahrheit aus.